Die 10 ausgewählten Projekte 2018

Endlich hat das Warten ein Ende. Die Preisträger des Jugendkulturpreises 2018 stehen fest. Wir dürfen gespannt sein auf die Umsetzung vieler kreativer Ideen und uns freuen auf Theaterinszenierungen, Kunstausstellungen, Musikfestivals und viele andere kreative Projekte.

Und das sind die Gewinner:

Hannoverliebt Nachhaltigkeit

Marie und Stina aus Hannover verbinden mit ihrer Projektidee „Hannoverliebt Nachhaltigkeit“ Kultur und Ökologie miteinander:
Neben der Produktion eines Films, planen die jungen Frauen im Frühsommer 2018 mehrere Veranstaltungen rund um das Thema Nachhaltigkeit. Von der Diskussionsrunde, über den Poetry-Slam bis hin zum Upcycling-Kreativtag – die beiden haben so einiges für Hannover geplant und sind noch lange nicht fertig!

Puppenduett

Ob „Hänsel und Gretel“, „Rotkäppchen“ oder „Rapunzel“ – das MuppetTrio, bestehend aus Pia, Lesly und Emily, bringt mit handgemachten Puppen klassische Märchen auf die Bühne. Demenzerkrankten Senior*innen wird so ein Stück ihrer Kindheit zurück gebracht und verlorengeglaubte Erinnerungen werden wieder lebendig. Mit dem Preisgeld des Jugendkulturpreises wollen die drei ihr soziales und kreatives Projekt weiter ausbauen und professionalisieren

Circusschule Sternchen

„Was heißt es Kind zu sein? Wann endet die Kindheit? Wann ist man erwachsen?“ Der Übergang vom Kind zum Erwachsenen ist das zentrale Thema der neuen Show der Artist*innen der Circuschule Sternchen aus Hatten. 18 Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren trainieren gemeinsam für ihre neue Show „erwach(S)en“ in der sie nach der Vorbildfunktion ihrer liebsten Kindheitsheld*innen fragen.

Urban Art Westhagen

Durch Kunst soll ein positiver Blick auf die Stadt Stadthagen geschaffen werden – und damit den Aussagen des YouTubers BigSmoke „Westhagen sei ein Ghetto“ entgegen getreten werden. Die Ausstellungsstücke werden durch kunstinteressierte Menschen realisiert – die Künstler*innen arbeiten mal professionell, mal hobbymäßig. Auch der Ausstellungsort ist ganz besonders: Eine stillgelegte Bürgerpassage in Westhagen wird den Werken als Präsentationsort dienen.

Das Online Magazin Divers

Eine echte Alternative zu Bravo, Mädchen und Co ohne Stereotype oder kommerzielle Rollenbilder? Das fünfköpfige Redaktionsteam aus Hildesheim hat sich genau dies vorgenommen und möchte mit dem Online-Magazin »divers« Themen wie Themen Sexualität, Liebe, Rassismus, Sexismus, Freundschaft und Familie behandeln und mit den Leser*innen in einen regen Austausch treten ohne dabei belehrend aufzutreten.

No Light without Darkness

Ein Künstler, der unter Zeitdruck steht und seine Kreativität wiederfinden muss – das ist die Geschichte, die in stundenlanger Arbeit an dem PC von Mert entsteht. Mert interpretiert das klassische Medium der Malerei durch sein Grafiktablet neu und schafft so eine beeindruckende, mystische Welt. Mit dem Preisgeld des Jugendkulturpreises plant Mert den Druck seiner Arbeiten oder die Zusammenstellung in einem Artbook.

Eure Armut kotzt mich an

Pascal möchte mit seinem Projekt »Eure Armut kotzt mich an« dazu beitragen, dass die Menschen die Armut in der eigenen Stadt nicht mehr ignorieren und hat sich Gedanken gemacht, wie man Armut sichtbar und präsent machen kann.

Hameln – deine schönsten Ecken und Kanten

Marie lebt in Hameln. Sie wünscht sich, dass sich die jungen Menschen mit ihrer Stadt auseinandersetzen. Was gefällt mir hier? Was verbinde ich mit dieser Stadt? Was würde ich verändern? Marie möchte einen Fotowettbewerb für Jugendliche ins Leben rufen. Die Fotograf*innen sind aufgefordert, ihre liebsten Erinnerungsorte abzulichten.

Ausstellung in Stade

Wenn man umzieht, heißt das nicht unbedingt, dass man sich auseinander leben muss – im Gegenteil, dadurch kann auch ein buntes, vielseitiges Projekt entstehen! Julian, Paul, Elias und Jette kommen eigentlich aus Stade – mit Fotografie wollen sie den Begriff der Heimat fokussieren und anschließend eine gemeinsame Ausstellung organisieren.

Ein Kleid für den Frieden

Kleider machen Leute – können Kleider auch Frieden herstellen? Über diese Frage hat sich der gelernte Schneider Hassan Gedanken gemacht und ein Kleid entworfen, das er jetzt realisieren möchte. Hassan plant zudem, gemeinsam mit seinen Freunden, eine Präsentation von landestypischen Trachten, zu der als Höhepunkt sein „Kleid des Friedens“ ausgestellt werden soll.